Wasser / Umwelt

Verdunstungskühlanlagen - Hygiene in Prozesswässern

Seit den Vorfällen von Warstein, Jülich und Ulm, bei denen vermutlich durch Verdunstungskühlanlagen hohe Konzentrationen an Legionellen in die Umgebungsluft gelangten und zu vielen Erkrankten in der Bevölkerung bis hinzu zu Todesfällen führten, hat die Überwachung der hygienischen Bedingungen dieser Industrieanlagen an Bedeutung gewonnen. Der Legionelloseausbruch in Ulm in 2010 trug maßgeblich zur Entstehung der VDI-Kühlturmregeln bei (VDI 2047 Blatt 2; Januar 2015: Rückkühlwerke – Sicherstellung des hygienegerechten Betriebes von Verdunstungskühlanlagen).  Die Vorgaben dieser VDI-Richtlinie flossen auch in den Entwurf für die Verordnung über Verdunstungskühlanlagen und Nassabscheider (zukünftige 42. BImSchV) ein.

Die VDI 2047-2 sieht regelmäßige mikrobiologische Laboruntersuchungen zur Überprüfung des hygienischen Zustands vor. Engmaschige Untersuchungen, z.B. im monatlichen Rhythmus, werden für die Überwachungsparameter allgemeine Koloniezahl und Pseudomonas aeruginosa gefordert. Die Legionellenuntersuchung muss mindestens vierteljährlich durchgeführt werden. 

Unser Angebot für die Überwachung von Verdunstungskühlanlagen:

  • Qualifizierte Probenahme durch unsere Probenehmer (DIN EN ISO 19458)
  • Inaktivierung von Bioziden nach der Probenahme (bitte informieren Sie uns unbedingt vor der Probenahme über den Biozideinsatz)
  • Akkreditierte Laboranalytik auf: Legionella species, Pseudomonas aeruginosa, allgemeine Koloniezahl
  • Durchführung der chemischen und physikalisch-chemischen Untersuchungen
  • Prüfbericht mit Handlungsempfehlungen
  • Terminüberwachung